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Der Dackelwelpe
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Ein Dackelwelpe kommt ins Haus
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und schnell ist´s mit der Ruhe aus.
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Kaum ist der Racker aufgewacht,
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da sucht er auch schon mit Bedacht,
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Gelegenheit zum Unsinn machen!
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Bringt er dich auch oft zum lachen,
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hüte deine liebsten Sachen !!
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Das Körbchen hat er angefressen,
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die Schuhe mit dem Zahn vermessen.
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Auf dem Teppich - völlig ungeniert,
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steht die Pfütze, weil´s draußen friert.
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Gibt es dann ein böses Wort,
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so ist er hinter`m Sessel fort.
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Um die Ecke schaut ganz wacker,
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nur ein Äuglein von dem Racker.
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Unterdrückst du deine Wut,
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sagst ihm - "jetzt ist alles gut",
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da kommt er dann hervorgeschossen,
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hat den Trick doch sehr genossen.
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Nachts halb drei ,geweckt aus deinem Schlaf,
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er muss mal - feiner Welpe, so ist´s brav.
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Im Nachtgewand flink aus dem Bett,
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sofort zur Tür, dass wäre nett.
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Doch im Dunkeln diese Splitter,
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prompt trittst du hinein - das ist bitter.
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Ein Stock, vom Welpen fein zerkaut,
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hast´s nicht bemerkt, bist nicht erbaut.
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Die Türe wird nun aufgemacht
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kalt und frostig ist die Nacht
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Das Dackelkind , es ist verschwunden
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jetzt wartest du schon halbe Stunden.
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Möchtest gern ins Bett nun geh´n,
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doch vom Welpen ist noch nichts zu seh´n.
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Schmeißt dich in die Sachen schnell,
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auch noch links rum an, wie originell!
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Wirst suchen müssen ihn im Garten,
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willst und kannst nun nicht mehr warten.
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Doch vom Welpen keine Spur,
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wo steckt der kleine Racker nur ?
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Hat ein Mauseloch entdeckt
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welches sein Interesse weckt.
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Fleißig buddelt er im Loch
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ein bisschen tiefer geht es noch.
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Vergessen ist das Pfützchen schnell,
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bald schon wird es nun auch hell.
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Kannst jetzt gleich zur Arbeit fahren,
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doch tröste dich, denn mit den Jahren,
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wird aus dem kleinen Dackelwesen,
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ein dir treuer, liebenswerter - BESEN.
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